Ein anderes, nachhaltiges Leben und Wohnen ist möglich

Auszüge aus einem WDR5 Beitrag von Anita Horn, vom 31.07.18

 

https://www.amaryllis-bonn.de/2018/welterschoepfungstag-amaryllis-im-wdr5/

 

Nach Einschätzung der Vereinten Nationen wird der Bedarf an „Erden“ sogar stark ansteigen. Die Weltbevölkerung wird bis 2050 auf sieben Milliarden Menschen anwachsen. Auch die durchschnittliche Lebenserwartung steigt. Bei unserer Nachfrage nach Energie, Lebensmitteln und anderen Konsumgütern werden wir noch vor 2050 die Ressourcen von drei Erden benötigen.

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Die Bewohner der Amaryllis-Siedlung in Bonn möchten das nicht hinnehmen. Dort leben 45 Erwachsene und 15 Kinder in einem Wohnkomplex, um dazu bei zu tragen, den Welterschöpfungstag wieder nach hinten zu verschieben. Sie teilen sich mit den Nachbarn der Siedlung Autos und Gefrierfächer, gärtnern gemeinsam und füllen Shampoo und Seifen aus großen Kanistern im Keller in eigene Schälchen ab, um weniger Müll zu produzieren. Sogar das schaumfreie Badewasser wird zum Blumengießen wiederverwertet. Es geht eben auch anders.

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Nachhaltigkeit kann auch Spaß machen. Vor allem, wenn alle an einem Strang ziehen – so wie die 60 Bewohner in der Bonner Wohngemeinschaft „Amaryllis“ – eine Art „grüne Siedlung“ – nicht nur mit ihren Ideen für einen nachhaltigeren Alltag, sondern mit ihrer fröhlichen Lebenseinstellung.

 

 

 

 

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