Mit 70 Jahren ins "Tiny" Eigenheim

Auszug aus einem Artikel, Weser Kurier, vom 16.08.17

 

https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-tiny-house-wohnen-im-minieigenheim-_arid,1636614.html

 

„Die meisten Hürden gibt es im Kopf“, meint Le-Mentzel. „Viele können sich nicht vorstellen, auf so kleinem Wohnraum zufrieden zu leben.“ 

 

... „winzige Häuser“. Sie kosten zwischen 20 000 und

140 000 Euro, von Massivbauweise über den Holzrahmenbau bis hin zu Blockhäusern ist alles möglich.

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Das hier ist nichts für Perfektionisten, sondern für umweltbewusste Naturgenießer“, erklärt die frühere Betriebswirtin.

 

Nicht mehr das Streben nach Luxus sei das erste Bedürfnis, sondern Zeit zu haben, um zu leben.

 

Zu den Interessenten gehört auch Karin Glaser, die derzeit noch einen alten Wohnwagen auf dem Gelände bewohnt. Spätestens zu ihrem 70. Geburtstag Ende August will die aus Schleswig-Holstein stammende Wahl-Brandenburgerin ein Tiny-House in Leichtbauweise beziehen.

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Zum Konzept der 62-Jährigen gehört nicht nur das Wohnen auf engstem Raum, sondern auch ein ressourcenschonendes Leben. Eine Gemeinschaftsküche zum Beispiel - und eine Kompostiertoilette, die ohne Wasser auskommt.

 

„Man lebt einfach viel entspannter“, resümiert Dreyer nach den ersten Wochen im „Tiny-House“.

 

Für Strom hat sie eine Solarzelle auf dem Dach, zum Heizen nutzt sie Gas.

 

Derzeit hat die Aussteigerin einen 400-Euro-Job als Assistentin der Campingplatz-Besitzerin.

 

 

Angst vor Altersarmut aufgrund einer geringen Rente plage sie mit dem Mini-Haus nun nicht mehr, betont sie. 

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